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4.02.2014

Nun kommt unser erster südamerikanischer Grenzübertritt:

von Chile nach Argentinien über den Paso Vergara.

Bei der Ausreise verläuft alles Problemlos und ist innerhalb 25 Min. erledigt,
obwohl der Computer während dieser Zeit 3x abstürzt.
Und natürlich interessieren sich die Zoll- und Polizeibeamten auch für den
Pinzgauer und bekommen eine ausführliche Beschreibung des Fahrzeuges und seiner
Historie von Karlheinz während Sonja sich mit den Formularen rumschlagen darf….

Vom Zollgebäude bis zur Grenze am Paso Vergara sind es ca. 10km.




Und noch ein letzter Blick zurück nach Chile.




Am Pass auf 2500m begrüsst uns Argentinien und ein paar Pferdchen,
wobei wir nicht wissen ob es Chilenische oder Argentinische sind.




Von hier aus sind es nochmals 8 km bis zum argentinischen Zoll, der
aus 2 Beamten der Polizei und einem Schuppen besteht, die wir
gerade beim Mittagessen bruzeln stören.




Dann geht es wieder ca. 40 km weiter, bis wir über einen anderen Pass
nach Malargue kommen.




Erwähnen möchte ich noch, dass wir, nachdem wir den Asphalt der Panamericana
in Curico in Chile verlassen haben und über den Paso Vergara nach Argentinien
eingereist sind, genau 238 Km zum Teil übelste Schotter-/Wellblechpisten
gefahren sind bevor wir in Malargue wieder Asphalt unter die Räder bekommen
haben. ( und wir waren das erste Mal froh darüber ! )




Da wir am Paso Vergara nur 6 Monate Aufenthalt für unser Fahrzeug bekommen
haben (das war vermutlich die Rache für die Störung des Mittagessens…),
fahren wir von Malargue nach San Rafael.
Dort bemühen wir uns bei den Behörden um eine Verlängerung um
weitere 3 Monate, die wir aber leider nicht erhalten.

Wir fahren weiter nach El Volcan bei San Luis zu Bernd und Conny
Dort werden wir sehr herzlich aufgenommen. Bei den Beiden sind alle, nicht nur Weltenbummel,
gern gesehene Gäste. Wir können die Infrastsruktur benutzen und geniessen den Aufenthalt dort.
Und ausserdem ist Bernd ein Organisationsgenie. Er hat für uns nicht nur die Busfahrt nach
Buenos Aires organisiert, sondern auch das Taxi welches uns vom Busbahnhof zum Flughafen bringt.
Nochmals vielen Dank Bernd !!!

Bis dahin ist es aber ein laaanger, eintöniger Weg. 50 Km schnurgerade Strasse,
dann eine kleine Minikurve und nochmals 50 Km schnurgerade Strasse.
Wobei links und rechts nur brettelebene Pampa ohne Bäume ist und das Ganze
bei angenehmen 34 Grad Wärme.

Dort reinigen wir unser Fahrzeug gründlich von innen und aussen und bereiten uns
auf die Heimreise vor. Gemütlich sitzen wir mit Bruno und Edith bei einem Gläschen Wein

zusammen. 



"Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen hinterlässt"



Am nächsten Tag, Karlheinz verabschiedet sich von seinem/unserem Pinzi mit ein wenig Wehmut…..
und wir geniessen auf dieser Reise ein letztes Mal ein argentinisches Asado.




Am Sonntag, 9.2.14 besteigen wir in San Luis um 23 Uhr den komfortablen Nachtbus
der uns die 900 km in 12 Stunden nach Buenos Aires bringt.
Bequemes Bett, Nachtessen mit Wein, Videospiele, Music, Filme und ein Frühstück
inklusive.
Und das alles für umgerechnet 50.- sfr pro Person. .




Am Montag um 17.00 Uhr heben wir in Buenos Aires ab und landen am
Dienstag um 13.00 Uhr MEZ wieder in Zürich



Hasta Luego

Hier geht es zum 5. Reisebericht








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